Conversion Magazin

Wir sind uns ja einig, dass die Conversion-Optimierung im Optimierungsprozess einer Webseite mit zu den größten Baustellen gehört.

Dabei ist das Wissen selbst zu diesem Thema nicht ausreichend genug. Manchmal muss man einfach testen um durch die Resultate Verbesserungen zu erzielen.

Das soll sich ab heute für Sie ändern!

Bedenkt bitte, dass das nur ein kleines Stück der unglaublich gigantischen Ressource ist, die dazu dient die CRO zu steigern. Dadurch wird auch nur Stück fr Stück die Conversion und Leads einer Landingpage auch nur teilweise gesteigert, denn: Conversion Optimierung ist ein Prozess! Bei einer echten Conversion Optimierung geht es um die Step-by-Step Optimierung der entsprechenden wichtigen Zielseiten.

Dabei sollte man zwei essenzielle Tipps vorab umsetzen:

  • Installieren Sie Google Analytics auf Ihrer Website.
  • Sie sollten in der Lage sein, die Zeiträume entsprechend zu messen und Screenshots zu machen. Verändern Sie also Ihre Screenshots im Tool nicht (overheat)

Ausserdem sollten für die Messung wichtige Kennzahlen auszulesen sein:

  • Ihre Ausstiegs Seite: Wohin geht der Besucher nach dem Einstieg der Seite (RefererCheck) und nach der nächsten Seite? Wo sind die Ausstiege? Dies gibt Ihnen überhaupt erst eine Vorstellung des Besucherflusses auf Ihrer Website.
  • Als nächstes: Die Bounce-Rate. Diese zeigt Ihnen, wie engagiert Ihre Besucher sind. Bestenfalls sollte der Wert der Bounce Rate niedriger als 39% sein. Wobei 50-60% eher der typische Durchschnitt sind. 
  • Zu guter letzt sollten Sie auch in der Lage sein eine Heatmap einzusehen. Nutzen Sie dazu doch unser overheat – sogar aktuell 14 Tage Gratis (Für die noch unentschlossenen: Schauen Sie sich die Vorteile unseres Tools an! Und wenn Sie sich wirklich dafür öffnen, werden Sie auch den ein oder anderen Vorteil für sich erkennen!)

 

Für die Online Shops: Kennen Sie auch Ihren CashFlow?

  • Ganz wichtig: Abbruchrate. Im Idealfall sollte dieser bei maximal 50% liegen, darunter ist noch besser!
  • Finden Sie durch unsere Heatmap heraus, wo die Menschen am häufigsten Ihrem Warenkorb verlassen und priorisieren diese Seite in Ihren Optimierungsbemühungen!

Was Sie jetzt machen müssen:

Für jede zu optimierende Seite erfassen Sie die entsprechende Leistung, bevor mit dem Testing begonnen wird. Dann starten Sie und probieren verschiedene Varianten aus. Verschieben Sie zum Beispiel den Lead Button, oder ändern Sie die Farbe zu einer vertraulicheren, positiven Farbe. Und jedes mal wenn die Conversion gesteigert wird, versuchen Sie diese weiter zu steigern oder packen je Zielseite neue Baustellen an. So einfach kann das sein!

Doch wir wollen das an einem noch einfacheren Beispiel ausmachen und gehen dafür unterschiedliche Stellen des typischen Besuchers der Webseite an:

Startseite
Normalerweise bekommt Ihre Webseite den größten Traffic über die Startseite, da dies die größte Einstiegsseite ist. Es ist genau die richtige Seite, die dazu dient Ihre Leistungen so zu präzisieren, dass ein Besucher genau versteht, was Sie machen und wie Sie sich von der Masse als Spezialist in Ihrem Bereich herausheben. Öffnen Sie sich also durch das Herausheben Ihrer Spezifikation neue Möglichkeiten der Kundenansprache!

Genau an dieser Stelle können Sie die entsprechenden Besucher auf die nächsten Seiten leiten. So etwas nennt man User Journey. Die Reise des Besuchers startet. Sie haben mehrere Spezifikationen? Dann holen Sie die Besucher an mehreren Stellen unterschiedlich ab! So generieren sich durch Spezifizierungen dann schon von alleine Landing Pages.

Best Practice

  • Der prägnante und einzigartige Wertbeitrag „Above the Fold“.
  • Starke, prägnante Überschriften und aussagekräftige Bilder
  • Den Keller aufräumen (Entrümpeln von Altlasten, Entfernen von dann unwichtigem)
  • 1-2 Call to Action-Buttons, davon einer „Above-the-fold“, der Rest für die, die im nächsten Schritt folgen

Beispiel
Einige Webseiten sind Verkaufsseiten, meistens mit einer wirklich langen Verkaufspräsentation. Wer kennt es nicht? Das da wohl am meist favorisierte optische ist ein modularer Aufbau der Webseite wo in jedem Abschnitt ein Stück der Spezialisierung nachgelagert angeboten wird.

Machen Sie das doch auch – aber bitte nur Stück für Stück – nicht alles auf einmal!

Es kann zum Beispiel in einem Abschnitt eine Leistung oder ein Benefit sein. Der nächste bietet dafür soziale Beweise durch Social Media Buttons oder gar Testimonials. Mit einfachen Icons oder durch die Auflockerung von Bildern kann Ihre Nachricht häppchenweise besser vom User „verarbeitet“ werden. Merke: Desto einfacher die User die Informationen verarbeiten können, um so höher die Chance diese für sich zu gewinnen!

Typische Produktseiten und die Conversion Optimierung

Die Produktseiten sind nun der tatsächliche Zielbereich der angesteuert wird. Um in unserem Beispiel von oben zu bleiben, würde dem Benutzerfluss nach zu Urteilen nun hier die Spezialzange ausführlich beschrieben werden. Bauen Sie ruhig ausführlich auf, worum es sich handelt. Natürlich bitte häppchenweise, das erlaubt dem Besucher immer noch Raum für Gedanken.

Auch hier sollten Sie modular arbeiten und stellenweise auf Ihr Produkt eingehen. Sorgen Sie dafür, das der Besucher hier auch wieder auf den ersten Teil der Seite „Above the Fold“ zurückscrollt!

Der modulare perfekte Aufbau sollte so aussehen:

  • Schaffung von Produktübersichten Above the Fold, falls Ihr Produkt in verschiedenen Varianten zur Verfügung steht
  • dies kann zum Beispiel eine Auflistung Ihrer Leistungen zzgl. sein! Ihre Vorteile, die schlagenden Argumente!
  • Hier sollte der unverwechselbare Preis stehen
  • Danach können Sie sogar Bilder einfügen, die das Produkt auch durch Zoomfunktion, Videos oder Downloads besser beschreibt
  • Schaffen von vertraulichen Elementen, wie Badges, Trust Siegel oder sind Sie ein zertifizierter Partner?
  • Reduzieren Sie gegenüber dem Besucher Angst und Risiko durch Versandkostenangaben, Infos zur Garantie, Vertraulichkeiten, oder z.B. ekomi Siegel

Bei der Gestaltung Ihrer Produktzielseite sollten Sie ebenfalls bedenken, dass Online-Käufer niemals die Möglichkeit besitzen das Produkt zu „fühlen“. Darum sollten Sie dafür aber um so mehr Bilder über das einzelne Produkt präsentieren. Auch das kann Vertrauen erzeugen und Risiko minimieren! Ein gutes Beispiel für eine vertrauensvolle Produktzielseite kennen wir eigentlich alle: Amazon. Diese Seite kann das ganz besonders gut, weil all diese Elemente zur Steigerung des „Must-Have-Faktors“ da sind.

  • Das beginnt damit, dass schon der Produktname zwar detailliert beschreibt was es ist, aber zu keiner Zeit unwichtig erscheint.
  • Es sind die wichtigsten, schlagenden Argumente vorhanden
  • Ein prägnantes Bild wird unterhalb von weiteren Bildern abgelöst, die zoombar sind
  • Kundenbewerung sind Below the Fold einzusehen und laden dazu ein, wieder hoch zu scrollen
  • Der Preis wird an mehreren Stellen erwähnt, sowohl Above als auch Below the Fold
  • In manchen Fällen ist sogar der kostenlose Versand ein sehr reizvolles Thema, was herausgehoben werden sollte.
  • Auch funktionieren Funktionen, die Präsentieren „Ab Wann mit kostenlosem Versand bestellt werden kann“
  • Die prozentualen Ersparnisse im vergleich zu können auch aussagekröäftig sein

Genau diese Elemente beantworten dem Besucher zu dem Produkt alle Fragen. Sie müssen diese Fragen alle beantworten können und Above the Fold möglichst einfach „häppchenweise“ präsentieren. Dann ist der Besucher bereit zu kaufen!

Und sollte er es an der Stelle nicht sein, oder ist Ihr Produkt zu Erklärungsbedürftig, dann sollten Sie auch in die direkte Kommunikation mit dem Kunden treten. Dabei sind Chats, Emailkontakt oder Telefonkontakt eine sehr relevante Kaufentscheidung für den Besucher!

Für Shopbetreiber: Checkout

Best Practice

  • Entfernen Sie auf der Checkout Seite mögliche Störer und/oder Cross Selling Aktionen
  • Legen des Schwerpunkts auf Leistungen aus dem Produkt
  • Risikominimierungen wie Trust Badges von Trusted Shops müssen leicht erkennbar sein, am besten Above the Fold,
  • Fügen Sie weitere Vertraunsmaßnahmen wie Siegel hinzu
  • Minimieren Sie Fehlerquellen
  • Rationalisieren Sie die Bestellfelder um das Checkout zu vereinfachen
  • Nutzen Sie zum Beispiel overheat –heatmap oder unser form checker
  • Vermeiden Sie zum Checkout zusätzliche Lighboxen die Fehlerquellen maximieren
  • Integrieren Sie kostenlose Zusatzartikel oder nutzen Sie AfterSales
  • After Sales: Bei Lieferung eines Produkts geben Sie dem Kunden Gutscheine an die Hand, die er beim nächsten Kauf einlösen kann
  • Geben Sie dem Kunden genügend Auswahlmöglichkeiten zur Zahlung: Zum Beispiel Paypal, Kreditkarte (MasterCard, VisaCard, AmericanExpress), Sofortüberweisung und mehr

Der größte Ratschlag: Minimieren Sie die Arbeit Ihrer Besucher, das reduziert die Absprungrate!

Fazit: Letztlich müssen Sie alle Seiten Ihres Webauftritts optimieren, um die Leadgenerierung zu perfektionieren. Das bedeutet, es existiert genügend Potential um mehr CashFlow zu erzeugen. Halten Sie dabei immer den Besucherfluss im Auge und kontrollieren Sie ihre Ziel- und Verkaufsseiten durch Heatmaps immer im Auge. Dann bleibt Ihnen nichts verschlossen. Ich persönlich habe durch diese Prozesse eine Menge mehr an Leads generieren können und durch das Erlernen des CRO Prozesses können auch Sie auf Ihrer Webseite anwendbare Prozesse optimieren um noch mehr Conversion zu optimieren. Ich wünsche viel Spaß dabei!

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