Conversion Magazin

Im Interview mit Christoph Eisold als Mitgründer und Geschäftsführer von GB-Tuning.

Christoph ist Mitgründer und Geschäftsführer von GB-Tuning. Im Februar 2016 absolvierte dieser ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremen. Die Ausbildung zum Bürokaufmann wurde im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. In seinem Studium legte er die Schwerpunkte auf Finanzen und Controlling. Durch die Kombination von Praxis- und Theorieanteilen konnte Christoph bereits wichtige Erfahrungen während seiner Ausbildung sammeln, welche in der Tätigkeit als Geschäftsführer der GB Tuning GmbH seit nun mehr als zwei Jahren umgesetzt werden.


 

Christoph Eisold (Bild für Conversion Roadshow und Magazin) Copyright C. Eisold
Christoph Eisold (Bild für Conversion Roadshow und Magazin) Copyright C. Eisold

Redaktion: Wie seit Ihr auf diese Idee gekommen und welche Position hast Du inne?

Christoph Eisold: Im Alter von 18 Jahren waren wir alle fasziniert von der Technik der automatischen Heckklappenöffnung, wie sie in hochpreisigen Modellen bei BMW, Audi oder Mercedes zu finden ist.
Die elektronische Heckklappenöffnung war jedoch preislich für uns damals nicht erschwinglich, da dieser oftmals bei tausend oder mehr Euro lag. So fingen wir an uns Gedanken zu machen, wie wir die Heckklappenöffnung mechanisch und kostengünstig reproduzieren können und entwickelten die ersten Prototypen und diesen Zusatz an Komfort für eine breite Masse in Deutschland und über die Grenzen hinaus zu erschwinglichen Konditionen zugänglich zu machen.

Wir kennen uns alle schon seit dem Kindergarten/Grundschulalter. Simon, Benjamin und Christoph(ich) haben in der gleichen Straße gewohnt. Jan-Lucca und Christoph kennen sich seit der ersten Klasse. Zusammen sind alle später auf die gleiche Schule in Schwanewede gegangen. Alex lernten wir alle etwas später kennen, merkten jedoch das wir gleich „ticken“ und sind sehr schnell gute Freunde geworden. Ich bin geschäftsführender Gesellschafter und leite komplett alleine das operative Geschäft.

Redaktion: Habt Ihr im Vorfeld viel getestet?

Christoph Eisold: Ja das haben wir. Gerade in der Anfangszeit haben wir einige Fehlproduktionen verbuchen müssen. Davon haben wir uns aber nicht entmutigen lassen und haben uns stetig weiterentwickelt und unsere Expertise aufgebaut. Unser Shop wurde auch permanent optimiert.

Redaktion: Warum habt Ihr dann dazu den Weg des Online Shops gewählt und wie waren die Anfänge?

Christoph Eisold: Wir haben uns gezielt gegen einen stationären Handel entschieden, da dies für uns viele Nachteile gehabt hätte. Für den Online-Shop haben wir uns entschieden, da wir nicht regional abhängig sein wollten. Wir erreichen mit einem Online-Shop eine viel größere potentielle Käuferschicht. Die Anfänge waren nicht einfach. Auf Ebay und Amazon waren die Verkäuferkonten schnell erstellt, die Produkte ebenfalls schnell angelegt. Der Shop hingegen war um einiges komplizierter umzusetzen. Wir befanden uns gerade am Anfang und hatten kein Geld für einen teuren und aufwändigen Shop, wollten aber auch kein Komplettsystem. Letztendlich haben wir uns doch für eins entschieden, damit wir starten können. Schwierig war es für uns die potentiellen Kunden in den Shop zu bekommen. Die Käufe über Ebay und Amazon waren häufiger und stärker.

Redaktion: Welche Marketing Maßnahmen habt Ihr zu Beginn gemacht?

Christoph Eisold: Nach den ersten Anfängen haben wir SEO und SEA-Technisch den Shop auf Vordermann gebracht. Dann haben wir versch. Facebook Kampagnen gefahren

Redaktion: Ihr habt in der Serie „Höhle der Löwen“ auf VOX von Herrn Dümmel (DS Produkte) das Angebot erhalten und wie ich erfahren habe, hat der Deal ja auch wirklich geklappt. Inwiefern hat das dann euer handeln beschleunigt oder verändert?

Christoph Eisold: Unser Handeln wurde dahingehend beschleunigt, dass wir nun eine ganz andere Manpower hinter uns hatten.

Redaktion: Welche Marketingmaßnahmen, habt Ihr derzeit inne?

Christoph Eisold: Wir bewerben Beiträge auf Facebook und Instagram. Zusätzlich geben wir Interviews und entwickeln neue Produkte, welche wir dann bewerben. Wir hatten Ad-Words geschaltet tun dies momentan aber nicht mehr.

Redaktion: Gibt es derzeit ein Thema, was Euch als eCommercer stark beschäftigt?

Christoph Eisold: Ja das Retargeting. Wir haben sehr viele Retargeting-Kampagnen geschaltet mussten aber leider feststellen, dass diese nicht den gewünschten Effekt erzielen. Das Problem haben wir aber schnell erkannt. Viele Leute kommen auf unseren Shop und verlassen diesen, insofern es keine Teile für das gewünschte Auto gibt.
Daher müssen wir unsere Produktpalette vergrößern, damit wir mehr Kunden für uns gewinnen können.

Redaktion: Ist das Thema Conversion bei Euch ein Aufhänger gewesen, und wenn ja oder nein, warum?

Christoph Eisold: Ja war es und ist es. Gerade bei unseren Produkten. Wir sind praktisch aus dem Nichts gestartet und mussten den Leuten erst einmal begreiflich machen, dass wir jetzt da sind. Gerade in der Startzeit war die Conversion ein großes Thema. Dazu haben wir dann Anzeigen geschaltet und haben unsere Produkte auch auf anderen Marktplätzen als in unseren Shop beworben.

Redaktion: Welche drei wichtigen Tipps kannst Du den eCommerce „Startups“ dort draußen geben?

Christoph Eisold: Glaubt an Euch selbst, Eure Idee und Euer Produkt. Hört nicht auf das was andere sagen, viele sind neidisch und haben nicht den Mut sich aus der eigenen Komfortzone zu begeben.

Lernt von Rückschlägen. Es werden sicherlich die ein oder anderen unvorhergesehenen Dinge passieren. Von diesen Dingen darf man sich aber keinesfalls entmutigen lassen und man muss immer weitermachen und sich selbst pushen.

Entwickelt Euch permanent weiter und bleibt nicht auf der Stelle stehen. Schaut immer nach neuen Perspektiven und Möglichkeiten. Wenn es an einer Stelle nicht weitergeht, dann betrachtet das Ganze aus einem anderem Blickwinkel.

Redaktion: Danke für dein Interview!

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