Conversion Magazin

Er spricht in seinem Vortrag auf der Konferenz über Ethik und Moral im Bereich Technik, Datenschutz und Analytics.

Redaktion: Hallo Markus, mit welchem Thema wirst du Zuschauer der konversion.digital Konferenz dieses Jahr begeistern?

Markus: Mein Thema hat etwas mit Technik, Datenschutz… und ein wenig auch Moral und Ethik zu tun. Es geht um die Frage „Haben wir ein Recht auf Werbeerfolgskontrolle?“ Dazu habe ich ein paar Infos zum Status Quo und der absehbaren Zukunft mitgebracht und würde mich sehr freuen, wenn daraus eine Diskussion am Ende oder nach der Session entstehen würde.

Redaktion: Warum stellst du dir diese Frage?

Markus: Weil es ein deutlich unterschätztes Spannungsfeld zwischen Machbarem und Erlaubten gibt, wenn es um Conversion-)tracking geht. Gerade im Zusammenhang mit serverseitigem Tracking, Hashtabellen und Dingen wie Mailadressen, ungekürzten IPs und User Agents als ersatzweise – oft verdeckt eingesetzte - Identifier für Facebook, AWIN & Co. scheint mir zunehmend die Frage nach dem, was man tun _sollte_ verdrängt zu werden von auf technische Machbarkeit fokussiertem Aktivismus rund um Trackingthemen. Solange Vendoren (zum Teil sehr vehement) Anpassungen im Tracking einfordern, die dann unreflektiert in den IT Abteilungen zur Umsetzung landen, wird – evtl. ohne besondere Absicht - das Thema Datenschutz sträflich vernachlässigt. Da entstehen Trackingsetups, die der am Ende Verantwortliche vermutlich niemals guten Gewissens _bewusst_ und informiert umsetzen (lassen) würde.

 

Redaktion: Wieso glaubst du ist dieses Thema so aktuell?

Markus: Weil es genau das ist, was Facebook & Co derzeit von ahnungslosen Online-Werbebetreibenden vollkommen aufklärungsfrei verlangen. Dabei gibt es Alternativen. Bestehende und welche, die wir noch aktiv vom Markt einfordern müssen. Darum – und um Aufklärung der verdeckten Konflikte zwischen IT und Legal - soll es in der Session gehen.

 

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