Conversion Magazin

Sven Bruck ist im Herzen Hamburger. Zielorientiert, ehrlich und durch seine Ressourcenorientierung einfach menschlich. Das macht ihn sehr sympathisch.

Sven ist bei unserer konversion.digital Konferenz am 28.10.2021 im RheinEnergie Stadion auch dabei. Wir freuen uns ihn, wie auch andere tolle Speaker, bei unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Hier ein paar persönliche Fragen die er uns beantwortet hat.

 

Redaktion: Hallo Sven, wer bist du eigentlich? Stell dich doch mal den Lesern vor.

Sven: Ich bin Sven Bruck, 51, und bin Partner der Vertriebs-, Marketing, CRM/CXM- und Business Development- Beratung Revenue Maker. Wir beschäftigen uns in diesen Feldern in erster Linie mit den Herausforderungen, die Veränderungsdruck und/oder Veränderungswunsch mit sich bringen und wie Veränderungsimpulse in Teilbereichen von Unternehmen übergreifend realisiert werden können/müssen. Ich bin in Hamburg geboren und obwohl ich bereits vor meiner Einschulung nach Wuppertal gezogen und dort auch geblieben bin, bin ich im Herzen Hamburger. Dieses bedeutet für mich, Offenheit für Neues, Toleranz für Anderes sowie Freiheit und Selbstbestimmung als höchstes Gut. Ich hatte das Glück, in meinem Leben fast täglich interessanten Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Ideen zu begegnen und mich mit ihnen austauschen und an ihnen bereichern zu dürfen. Ich sehe dieses als Privileg unserer Gesellschaft. Hinzu kommt, dass ich als mathematisch begabter Mensch bereits früh mit Computern und Daten in Kontakt gekommen bin. Aus diesen beiden Prägungen hat sich der Schwerpunkt meiner Arbeit – nämlich die Einbindung von Menschen in digitale und unternehmerische Strategien und die Ausrichtung organisatorischer, unternehmerischer und digitaler Strukturen, Strategien und Services an der Erfüllung gesellschaftlicher und individueller Bedürfnisse gebildet.

 

Redaktion: Was hat dich dazu veranlasst/ was war deine Intention den Beruf auszuüben?

Sven: Ich bin Anfang der 1990er Jahre als mathematisch interessierter und von Daten und ihren Möglichkeiten faszinierter Mensch eher zufällig mit dem Feld Marketing und Kommunikation in Berührung gekommen und fand von der ersten Minute an die Möglichkeiten, Kommunikation mehr als Prozess denn als Kampagne zu verstehen, spannend. Als „Fremdkörper“ im Feld der Bilder- und Sloganmacher konnte ich damals schnell Erfolge und Wirkungen in der Veränderung der Branche beobachten und begleiten. 

 

Redaktion: Seit wann bist du in diesem Bereich tätig? Was zeichnet dich besonders aus?

Sven: Ich habe 1991 im Bereich des datengestützten Marketings (damals noch Direktmarketing) begonnen. Neben meiner Erfahrung und des seltenen Glücks, für einen meiner Kunden in einer tiefen Zusammenarbeit über fast 25 Jahre den gesamten Prozess vom dummen Direktmarketing bis zum high-performance CRM begleitet zu haben und dieses nicht nur in der theoretischen oder oberflächlichen Beratung, sondern mit meinem damaligen Team in der täglichen analytischen, operativen und kommunikativen Umsetzung. Darüber hinaus zeichnet mich meine unbändige Neugier und der Dialog mit Entrepreneuren und mit erfahrenen Game Changern aus.

 

Redaktion: Hast du eine besondere Passion entwickelt und wie ist diese zustande gekommen?

Sven: Als Mensch, der ein tiefes Verständnis für die Möglichkeiten von Daten in der Kommunikation mitbringt, habe ich mich stets für die Menschen hinter den Daten interessiert und war mir damit auch der Grenzen der analytischen Prozesse bewusst. Daher habe ich früh eine Passion für die Symbiose von Menschen und digitalen Prozessen entwickelt. Dabei hat mich früh die Konsequenz in der Ignoranz menschlicher Bedürfnisse im Rahmen der Digitalisierung und der damit verbundenen Veränderungen in den Kostenstrukturen und der Distanz zum Kunden erschrocken und fasziniert. Wahrscheinlich würde kein Mensch die experimentelle oder penetrierende Kommunikation des digitalen Marketings in einem direkten Kontakt mit einem anderen Menschen akzeptieren bzw. tolerieren.  

 

Redaktion: Warum bist du gut, indem was du machst?

Sven: Ich kann Menschen, Prozesse und Organisationen schnell verstehen und ihr Potenzial durch Schärfung des Profils, Skalierung der Leistungen und Einbindung in ökonomische Netzwerke identifizieren. Ich bringe das wichtigste mit, um Menschen für Veränderungen zu motivieren: meine persönliche Begeisterung für Veränderung mit einem besonderen Blick auf das Erhaltenswerte. In jeder Organisation steckt eine bestimmte DNA, die Grundlage für Akzeptanz darstellt. Jede Veränderung, die ich begleite, basiert auf dem Erhalt und der Schärfung dieser DNA. Dadurch ist die Veränderung im Unternehmen intern und extern annehmbar.

 

Redaktion: Worüber wirst du auf der Bühne referieren?

Sven: Ich referiere über die Bedeutung der Menschen im Vertrieb für den Erfolg und die Konversion – auch im digitalen Zeitalter. Ich werde am Beispiel unserer Arbeit für einen führenden deutschen Premium-Hersteller im Automobilmarkt aufzeigen, wie wir in den letzten 20 Jahren durch die Verbindung von Algorithmen und databased decission making, Automatisierung im Marketing und implizitem Kundenwissen in einer Vertriebsorganisation optimale Marktbearbeitungen, höchste Kundenloyalität und Top Konversions erzielt haben. Und ich werde aufzeigen, wie diese Erfahrungen und Ansätze des empathischen CRM in vielen Marktsegmenten einen wesentlichen Beitrag zum vertrieblichen Erfolg liefern (können).

 

Redaktion: Warum sollten die Leute diese Konferenz nicht verpassen?

Sven: Weil am Ende jedes Marketingprozesses die Notwendigkeit besteht, einen Abschluss im Sinne der Ziele von Prozessen, Maßnahmen und Kampagnen zu erzielen und damit die Konversion DER Schlüsselfaktor erfolgreicher Unternehmen ist. Sich hier regelmäßig zu hinterfragen, Anregungen aufzunehmen und Impulse in der täglichen Arbeit umzusetzen, ist wichtig. Und ich verspreche mir von dem Format und den Rednern hierzu wesentliche Einblicke in neue Erkenntnisse, Möglichkeiten und Ansätze.

 

Redaktion: Was möchtest du den Leuten mit auf den Weg geben?

Sven: In den aktuellen Herausforderungen geht es nicht um eine Digitalisierung zum Selbstzweck. Es geht darum, budgetäre, technische und persönliche Ressourcen so auszurichten, dass unternehmerische und gesellschaftliche Ziele erreicht werden. Dabei ist das Verstehen der Menschen auf allen Seiten der Prozesse und die Einbeziehung ihrer Erwartungen und Bedürfnisse die wesentlichen Fähigkeiten. Empathie ist somit der Schlüssel zum Erfolg und zur erfolgreichen Transformation und Zukunftsgestaltung von Unternehmen, Organisationen und Gesellschaften.

 

Redaktion: Hast du besondere Schwerpunkte, in denen du dich schulst und weiterentwickelst?

Sven: Ich versuche mich immer mit möglichst vielen Menschen auseinanderzusetzen, die versuchen, analytische Methoden zu entwickeln, die zum einen den Faktor Meinung aus Management-Entscheidungen zu eliminieren und zum anderen das implizite Wissen in verteilten Organisationen sicht- und greifbar zu machen. Hierbei geht es mir nicht um die Weiterbildung in einzelnen Methoden, sondern um ein grundsätzliches Verständnis.  

 

Redaktion: Was wünscht du dir für die Zukunft?

Sven: Dass die Zukunftsgestaltung nicht durch eine isoliert betrachtete Transformationsherausforderung wie Sustainability, Diversity, Egality, Automatisierung oder Digitalisierung dominiert wird, sondern Unternehmensführungen dazu übergehen, die Chancen und Risiken der verschiedenen Handlungsfelder zu moderieren.

Zurück

Copyright 2021. Alle Rechte vorbehalten.