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Transformation. Evolution. Revolution. Disruption. Conversion.

Transformation. Evolution. Revolution. Disruption. Conversion.

12.11.2018 08:06
(Kommentare: 0)

Es ist eine Binsenweisheit, aber im schnellsten Marketing-Segment der Welt fliegen uns die Buzzwords schneller um die Ohren, als Harry Potter Quidditch sagen kann.

Digitale Transformation - Conversion Optimierung
Digitale Transformation - Conversion Optimierung

Und mal ganz abgesehen davon, dass nicht immer jeder dasselbe unter dem gleichen Begriff versteht, wird sehr oft der Fehler gemacht zu glauben, dass EINE Maßnahme der alleinige Schlüssel zum unternehmerischen Glück für alle wäre. Und diese Annahme – ist garantiert total falsch.

Wo wollen wir anfangen? Bei Maßnahmen oder beim Ziel? In diesem Beitrag gerne mal beim Ziel, dann lassen sich die erforderlichen Maßnahmen vielleicht ein bisschen besser freilegen.

Alles, alles, alles, was wir beim Online-Marketing unternehmen, anstellen, uns ausdenken, entwickeln, gestalten und umsetzen, dient einem einzigen Zweck: der Verwandlung eines Users in einen Kunden oder zumindest einen Interessenten. Nur an diesem einen einzigen Punkt wird das Geld verdient und nur hier kann der ROI stattfinden. Alle Anstrengungen müssen alleine darauf abzielen, User zu konvertieren. Klar, das ist auf jeden Fall eine interdisziplinäre Angelegenheit und erfordert jede Menge Hirnschmalz von vielen Leuten. Aber es gibt nur dieses eine Ziel. Und das erfordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Geht hier an einer Stelle etwas schief, ist der ganze Aufwand unter Umständen umsonst gewesen und man muss alles nochmal von vorne beginnen.

Bevor wir uns also in Design, Layout, Kanälen, SEO, Affiliate, Growth und was weiß ich nicht noch alles verlieren, müssen wir uns vor allem um unsern User Gedanken machen. Wir müssen ihn sozusagen auswendig lernen und in der Tiefe begreifen, was ihn antreibt, interessiert, hindert, fördert, motiviert oder kurz gesagt: ausmacht.

Google Analytics und andere Tracker sind in der dieser Hinsicht schon ganz nett, andererseits bleibt das System rein quantitativ, wenn man – aus Hilflosigkeit, Zeitmangel, Unwissen oder Ignoranz – nicht wirklich in die tiefsten Tiefen der Analyse eintaucht, Korrelationen findet und Rückschlüsse auf das UserVERHALTEN zieht. Die reinen Zahlen helfen da einfach nicht.

Stellen wir uns konsequent in die Schuhe unserer User und denke von da aus!

An dieser Stelle mal ein (ziemlich schlechtes) Beispiel:

Ein Ladengeschäft. Beste Lauflage, schönes, großes Schaufenster, tolle Produkte zu guten Preisen, klasse Logo, toller Firmenname. So weit, so gut. Nachdem der Chef ein Seminar zu zeitgemäßer Vermarktung besucht hat, gibt er sich einen Ruck, baut sich ein komfortables Budget zusammen und engagiert ganz tolle Leute, die aus dem Schaufenster den absoluten Publikumsmagneten machen sollen. Er erwähnt ausdrücklich, dass bei der Neugestaltung kein Stein auf dem anderen bleiben muss und dass alles auf den Prüfstand soll. Hauptsache, das wird das beste Schaufenster aller Zeiten.
Jetzt geht’s los: die Rückwand bekommt die top-Farbe der Saison, ermittelt von einem Experten. Eine stufenförmige Gestaltung verschafft viel mehr Produkten Platz. Das ausgeklügelte Lichtkonzept mit HighTec-Lampen leuchtet perfekt bis in den letzten Winkel. Die top-Ware kommt in die Mitte, umgeben von exakt dazu passenden, anderen Produkten. Sogar interessante, weiterführende Informationen und eine frische, sympathische Sprache werden eingesetzt. Das Ganze kostet ein Vermögen und sieht wirklich richtig gut aus – finden der Chef, die Marketer, Designer, Schreiner, Teppichleger und Dekorateure. Sogar der Vertrieb ist zufrieden.

In den Tagen nach dem Relaunch passiert im Laden: genau nichts. Dabei ist das Wetter gut, die Leute auf der Straße, die Marktlage insgesamt positiv. Was jetzt? Nach einiger Zeit entscheidet der Chef, dass man wohl nochmal ran muss an das Thema. Jetzt wird alles umgebaut, verändert, neu gedacht und überhaupt auf den Kopf gestellt. Teuer! Nur die externen Dienstleister freuen sich…

Überraschung: auch nach dem zweiten Aufschlag kommt kein einziger Kunde mehr in den Laden, als zuvor. Jetzt ist man wirklich ratlos. Ein erfahrener Analyst wird zu Rate gezogen.

Nach eingehender Untersuchung fragt er das Team, warum man das Schaufenster so gebaut hat, dass es in Richtung LADEN und nicht zur STRASSE hin ausgerichtet ist? Warum hat man es auf sich selbst und nicht auf die Leute da draußen angelegt? Von außen ist nichts außer einer bemalten Glasscheibe zu sehen, während es innen ganz fantastisch geworden ist.
Peinlich. Und natürlich absolut vermeidbar. Und teuer.

Digitale Transformation - Conversion Optimierung Bild pixabay janeb13
Digitale Transformation - Conversion Optimierung Bild pixabay janeb13

Ich gebe zu, dass das Beispiel ein bisschen hanebüchen ist, was aber auch daran liegen kann, dass uns die Funktionsweise eines Schaufensters 100%ig bekannt ist – und die von Online-Marketing und seinen Gesetzen eben immer noch nicht so ganz. Naja – uns vielleicht schon, aber vielen unserer Kunden nicht.

Was ich sagen will ist: GUCKT! AUF! DIE! USER! Alles andere leitet sich von der Kenntnis über sie ab! Hämmert Euren Kunden das in die Birne! Es ist völlig egal, ob UNS etwas gefällt oder ob es gerade angesagt ist oder was man technisch alles so machen kann. Beschäftigt Euch zuallererst mit Eurer Target-Group und holt Euch nicht nur irgendwelche Daten, sondern WERTET DIESE DATEN KONSEQUENT AUS, bevor Ihr Euch an den Relaunch macht. Alle Maßnahmen innerhalb des Relaunches müssen auf den User und vor allem auf seine Konvertierung abzielen.

Digitale Transformation ist keine Sache und kein Code und kein Selbstzweck. Digitale Transformation ist ein Prozess (der Revolution, Evolution, Disruption enthalten oder erzeugen kann), der ganz speziellen Zielen folgt – und das ist weit mehr, als die Vereinfachung von alltäglichen Routinen. Denn was auch immer wir wo und wie transformieren, revolutionieren, evolutionieren oder meinetwegen auch disruptieren gilt: wenn wir es nicht in Richtung der Menschen machen, geht die Sache garantiert nach hinten los.

Und Geld verdienen wir ohne Konversion auch keins. Und Zeit verbrennen wir auch.

Über den Autor
David Odenthal
Conversion Rate Expert

Seit 2006 untenehmerisch tätig mit dem Fokus auf Conversion Rate "Strategien". Er kommt aus dem bergischen Land, hat Familie und liebt auch das Mountainbiking. Seine geschäftliche Leidenschaft: Disruptive Conversion.

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