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Ein Dialog mit Martin Trzaskalik

Ein Dialog mit Martin Trzaskalik

22.11.2018 17:08
(Kommentare: 0)

Martin Trzaskalik ist Vorstandsmitglied und CTO von cleverbridge und steht uns heute für ein Interview zur Verfügung.

Wir möchten gerne erfahren was es mit cleverbridge auf sich hat und wie es nun nach mehr als 13 Jahren bestehen, läuft. Es gibt so einige Fragen die uns brennend interessieren:

Redaktion: Martin stell Dich doch bitte einmal unseren Lesern vor!

Martin Trzaskalik: Ich bin Martin, 45 Jahre alt, und einer der Mitgründer von cleverbridge. Seit unserer Gründung habe ich die Rolle des CTOs inne. Abschalten kann ich am besten beim Laufen, am liebsten in der Eifel und gerne sehr lange. Früher habe ich regelmäßig an den Ultra-Veranstaltungen des Köln Marathons teilgenommen (Lauf-Halbmarathon, Inline-Skate-Marathon, Lauf-Marathon), aber diese gibt es ja leider nicht mehr. Meine Familie mit 4 Kindern sind aber ein sehr willkommener Grund, warum ich aktuell nicht so viel wie gewünscht zum Laufen komme.

Redaktion: Wir haben etwas recherchiert und haben herausgefunden, dass Du bis 1999 Wirtschaftsinformatik studiert hast und scheinbar währenddessen als Vice President Product Development bei element5 gestartet hast. Wie ist es zu cleverbridge gekommen und war das für Dich bei element5 der Startschuss für die Selbstständigkeit bzw. das Unternehmertum?

Martin Trzaskalik: Ich hätte früher nie gedacht, selbst mal Gründer zu sein. Ich wusste vermutlich noch nicht mal, was das ist. Ich bin über einen Aushang für einen Studentenjob zu element 5 gekommen. Die Anzeige deutete an, dass mit vielen verschiedenen Technologien gearbeitet werden sollte. Das reizte mich, weil ich in all diesen schon Erfahrungen hatte.
Bei element 5 wurde ich dann von dem New Economy Fieber angesteckt. Ich war begeistert mit meinem Wissen und in einem Team innovative Lösungen zu schaffen. Als dann das Unternehmen eine Venture Finanzierung bekam und ich gefragt wurde, den Entwicklungsbereich zu leiten, musste ich nicht lange überlegen.

Martin Trzaskalik
Martin Trzaskalik

Redaktion: Was sind aus deiner Ansicht heraus die Beweggründe gewesen, ein Paymentdienst zu gründen und warum den Namen „cleverbridge“?

Martin Trzaskalik: 2004 ist element 5 von einem großen börsennotierten Unternehmen gekauft worden. Danach fühlte ich mich dort nicht mehr so zu Hause wie zuvor. Mit 6 weiteren damals element 5 Kollegen kamen wir bei einem Abendessen zusammen und beschlossen, unser eigenes Unternehmen zu gründen und eine E-Commerce-Plattform für den Online-Vertrieb von digitalen Produkten und Dienstleistungen zu entwickeln, wie es sie bis dato noch nicht gegeben hatte. Wir wollten neue, intelligente Ansätze verfolgen und da haben wir das Attribut „clever“ als ein Wunschbestandteil unseres Namens identifiziert. Wir haben es mit „bridge“ kombiniert, weil es für etwas Verbindendes steht. Das passte, und tut es heute noch, sehr gut zu unserer Unternehmens- und Produktphilosophie.

Redaktion: 2005 Gründung und 2007 habt Ihr ja bereits schwarze Zahlen geschrieben, und wart zu diesem Zeitpunkt bereits weltweit bekannt – würdest das Du so zeithistorisch unterschreiben – oder ist es so nicht ganz korrekt?

Martin Trzaskalik: Wir haben cleverbridge fast ausschließlich mit unserem eigenen ersparten gegründet und waren nicht auf externe Investoren angewiesen. Unser wirtschaftlicher Erfolg half, dass wir es bei dieser Inhaberstruktur belassen konnten.

Die Community der Softwarehersteller ist gut international vernetzt. Daher haben wir in diesem speziellen Markt durch Mund-zu-Mund Propaganda recht schnell international Bekanntheit erreicht.

Redaktion: Besonders Interessant finde ich, dass wir nun – 13 Jahre später – viele Marktbegleiter im Bereich Payment haben und trotzdem finde ich, das Ihr dort positiv herausragt. Zudem sehe ich, das Ihr auch sehr viel im Bereich der Perpetual License Modelle unterwegs seid. Wollt Ihr das weiterentwickeln?

Martin Trzaskalik: Der Bereich Payment ist sehr weit gefächert. Da kann man sich leicht in der Welt der Anbieter verlieren. Wir wissen aber, dass unser Lösungsportfolio genau der richtig Fit ist, um Software und SaaS basierten Lösungen international optimiert zu monetarisieren. Perpetual License Modelle hatten dabei früher mal ein stärkeres Gewicht als heute noch.

Redaktion: Ist das Thema Subscription Services für Euch auch ein interessanter Bereich?

Martin Trzaskalik: Absolut. Für fast alle unserer Kunden basiert Monetarisierung ihrer Software- und SaaS Produkte auf Subscription Modellen. Dabei wird Subscription aber weiter gefasst als ein Abo-Modell mit automatischer erneuter Belastung nach 1 oder 12 Monaten. Zum Beispiel sind im B2B Bereich solche Renewals häufig noch mit manuellen Bewilligungsprozessen verbunden. Ziel unserer Lösung ist es, unseren Kunden zu ermöglichen ihren Customer Lifetime Value zu maximieren – egal mit welchem Recurring Revenue Modell sie arbeiten.

Redaktion: Was mich sehr stark interessiert ist ja der Bereich der Conversion – mag auch daran liegen, das ich selber Consultant bin – wie geht Ihr im Bezug zum Thema Konversion um? Ist das für Euch wichtig? Gibt es da Prozesse z.B. Scrum Teams in denen ihr agiert oder anders gefragt wie geht Ihr damit um? Magst Du mir da auch ein paar Erfahrungen aus deiner Perspektive mitteilen?

Martin Trzaskalik: Conversion hat und wird in Zukunft auch einen sehr großen Fokus bei uns haben. Als wir unser Monetarisierungslösung konzeptioniert haben, war uns besonders wichtig eine maximale Flexibilität hinsichtlich der User Experience gewährleisten zu können. Kombiniert haben wir dies mit einer voll integrierten A/B Testinglösung. Wir wussten und wissen, dass man nur durch viele und weitreichende Tests hinsichtlich Conversion erfolgreich sein kann. Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es wahre „Best Practices“ nicht gibt. Was bei einem Setup funktioniert hat, passt meist nicht in gleicher Weise bei einem anderen Produkt, oder einer anderen Region oder einer anderen Kundengruppe. Wichtig ist es zum Beispiel auf landestypische Zahlungsmethoden und Farbvorlieben zu achten. Amerikaner bevorzugen die Kreditkarte, deutsche Kunden hingegen greifen eher auf Paypal zurück. Daher legen wir sehr viel Wert darauf, viel und auch mit größeren Veränderungen zu testen.

Mittlerweile ist unser Fokus größer geworden als nur Conversion. In der Welt der Subscriptions ist das Thema Retention mittlerweile fast noch wichtiger. Auch hier gilt, dass nur ein gutes Tooling mit einer „Always keep testing“-Attitüde Erfolg bringt.


Redaktion: Wenn wir auf das Thema „Zukunft“ AI und Digitale Transformation kommen, wie siehst Du da den Markt in 10 Jahren? Was glaubst Du, was sich da tun wird?

Martin Trzaskalik: Wer sich professional mit Conversion-Optimierung beschäftigt hat ja schon sehr viel Einblick darin, wie erfolgskritisch Daten sowohl hinsichtlich Qualität als auch Quantität jetzt schon sind. Die Bedeutung der Daten wird sich in Zukunft noch exponentiell steigern. Als Ergebnis werden Aggregierter und Player mit Zugang zu großen Datenmengen einen Wettbewerbsvorteil haben. In einer Übergangszeit wird AI noch viel stärker als bisher helfen, neue Optimierungs- und Testanstätze zu identifizieren. Mittelfristig können wir mit AI-getriebener Echtzeit-Optimierung rechnen.

Redaktion: Wenn ich bekannte Digitale Strategen zitieren darf: „Deutschland ist digitales Neuland!“ Was würdest Du der Politik und der digitalen Branche empfehlen, um dies zu ändern?

Martin Trzaskalik: Ich glaube, dass es darauf ankommt, dass Wirtschaft und Politik die Potentiale digitaler Dienste sehen und verstehen. Dazu muss die Politik beispielsweise den eigenen Sachverstand in Bezug auf Digital Business ausbauen. Mit diesem Sachverstand kann dann auch der rechtliche Rahmen der digitalen Branche endlich an die Besonderheiten digitaler Dienste und Güter angepasst werden. Die bestehenden Gesetze berücksichtigen häufig diese Besonderheiten noch nicht. Aber auch neue Gesetze können von einem tieferen Verständnis von der Technik und der Arbeitsweise von Digital Businesses profitieren.

Redaktion: Hast Du für die Leser dort draußen einen Pro-Conversion Tipp?

Martin Trzaskalik: Seid nicht mit einem „lokalen Optimum“ zufrieden. Verwendet regelmäßig einen Teil des Traffics, um auch mal große Veränderungen zu testen. Die Änderungen müssen dabei noch nicht perfekt implementiert sein. Ein agiler Mindset ist hier wichtig. Nur wenn Ihr Euch regelmäßig von dem bisher Erlernten bereit seid zu lösen, könnt Ihr wirklich Neues erlernen.

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