Ein Reiz, der eine Handlung auslöst. In der Conversion-Optimierung meistens ein emotionaler, sozialer oder kontextueller Auslöser am richtigen Ort im Funnel — das Gegenteil von Überzeugungsarbeit.
Ein Trigger ist in der Verhaltensökonomie und im Behavior Design ein Signal, das eine geplante Handlung auslöst. B. J. Fogg, der Begründer des Fogg Behavior Model, fasst es in einer Formel zusammen: B = MAT — Behavior entsteht, wenn Motivation, Ability und Trigger gleichzeitig zusammentreffen. Fehlt einer dieser drei Faktoren, passiert nichts.
Im Kontext einer Website bedeutet das: Selbst wenn ein Nutzer motiviert ist und alles tun könnte, braucht er einen Trigger, um es tatsächlich zu tun. Beispiele für gute Trigger:
Ein Trigger ist kein Trick. Der Nutzer muss das, was getriggert wird, auch wirklich wollen. Aggressive Countdown-Timer auf Produkten, die unbegrenzt verfügbar sind, brennen das Vertrauen weg — einmal und für lange. Gute Trigger hingegen helfen Nutzer:innen, eine Entscheidung zu treffen, die sie sowieso treffen wollten — sie machen den Weg dorthin leichter.
In unserer Projektarbeit identifizieren wir Trigger-Punkte im Funnel systematisch: Wo erreicht die Motivation ihren Peak? Wo fehlt nur der letzte Anstoß? Und was ist der kleinstmögliche, ehrlichste Impuls, der diese Handlung auslöst?