Das Gesamterlebnis eines Nutzers mit einem Produkt. Gute UX ist die Voraussetzung für gute Conversion — nicht ihr Ersatz. Und der Unterschied zwischen beidem ist entscheidend.
User Experience, kurz UX, bezeichnet das gesamte Erlebnis, das eine Person beim Interagieren mit einem Produkt, einer Website oder einem Service macht — inklusive aller Emotionen, Frustrationen, Überraschungen und Aha-Momente. UX ist breiter als Usability: Usability fragt „kann der Nutzer das tun?", UX fragt „wie fühlt sich das dabei an?".
Eine gute UX berücksichtigt mindestens:
Ein Missverständnis, das wir oft begegnen: „Wir haben gerade ein UX-Redesign gemacht, die Conversion sollte doch jetzt steigen." Tut sie manchmal, tut sie manchmal nicht. Denn UX und Conversion sind verwandt, aber nicht identisch. Schlechte UX verhindert Conversion. Aber gute UX garantiert sie nicht — dafür braucht es gezielte Hypothesen, die an der Entscheidung des Nutzers ansetzen.
Anders formuliert: UX schafft den Raum, in dem Conversion überhaupt möglich ist. Conversion-Optimierung nutzt diesen Raum dann systematisch. Beide Disziplinen brauchen einander — und beide leiden, wenn sie verwechselt werden.